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Kinderradio Musico

Mit großer Freude stellen wir Ihnen zwei Folgen unseres Kinder „radio musico“ vor:

Pandemiebedingt durfte unsere Lehrerin Maria Doneth sehr lange nicht in den Kindergärten der Stadt unterrichten. Sie entwickelte daher eine eigene Podcast-Reihe unter dem Namen „radio musico“. Darin nimmt sie Kinder auf eine herrlich ansprechende, musikalische Reise mit und war damit im letzten halben Jahr in vielen Kinderzimmern unserer Stadt zu hören. Mit ihrem Einverständnis dürfen wir nun zwei Podcastfolgen auf unserem Kanal mit Ihnen teilen. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei.

Erleben Sie selbst die musikalische Reise in und um unsere Wagner-Orgel in der St. Marienkirche Angermünde mit unserer Musikschulleiterin Dorothea Janowski – Folge 1:

Begleiten Sie im zweiten Teil die Traumfee Luna auf der künstlerisch-musikalischen Reise und lernen Sie vielleicht auch selbst etwas Neues – Folge 2:

 

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Gute Unterhaltung wünscht Ihnen das Team der UMKS Angermünde

 

Fakten zur Wagner-Orgel Angermünde 

Die Orgel von Joachim Wagner (Text: Das Portal der Königin – Angermünde – St. Marien (orgel-information.de))

Das Gesamtwerk Joachim Wagners ist erstaunlich umfangreich. Zwischen 1723, als sein erstes Berliner Werk und gleichzeitig sein Meisterstück – die Orgel von St. Marien – geweiht wurde, und seinem Tod, der ihn 1749 bei der Arbeit in Salzwedel ereilte, liegen mehr als 50 Instrumente, von denen nur noch 10 einmanualige und 7 zweimanualige ganz oder teilweise erhalten geblieben sind.

Einige davon gibt es in der Uckermark. Das bedeutendste davon ist die Orgel in Angermünde. Bereits im September 1731 hatte Wagner ein „Projecthum Conctractum“ vorgelegt, konnte aber erst 1742 mit dem Bau beginnen, der 1745 beendet wurde. Vorausgegangen war ein langwieriger Streit zwischen dem Organisten und der Gemeinde, den Friedrich II. per königlicher Order zum Neubau beendete.

Mehr noch als im Dom zu Brandenburg bleibt bei dem Angermünder Instrument das spätbarocke Klangkolorit im Ohr. Die Ornamentik des Prospektes ist überwältigend und läßt einen an Karussellorgeln auf Rummelplätzen denken.

Wagners Orgeln wirken immer wie aus einem Guß. Die Prospekte (Schauseite) fügen sich harmonisch in die Kirchen, die Orgelgehäuse wurden von anerkannten Bildschnitzern gefertigt und die Pfeifen beeindrucken durch ihre ästhetische säulenförmige Anordnung.

Eine Besonderheit dieser Orgel sind auch die zwei erhaltenen, spiel- und stimmbaren Kesselpauken, die von Engeln traktiert werden. Zwei Posaunenengel können je nach Laune des Organisten ihr (hölzernes) Blech bewegen. Wenn dann noch der silberhelle Klang der Zimbelsterne „in den bunten Reigen sich ergießt“, kennt die Freude des Publikums keine Grenze.