
- F.W. von Redern

- Quelle: Märk. Oderzeitung
Friedrich Wilhelm von Redern
Seit dem Jahr 2007 trägt unsere Schule diesen Namen.
Graf Friedrich Wilhelm von Redern lebte von 1802 bis 1883. Er war als langjähriger Generalintendant der Königlichen Bühnen Unter den Linden und des Schauspielhauses eine der Schlüsselfiguren des kulturellen und politischen Lebens in Berlin. Von 1842 an leitete er die Königliche Hofmusik und damit auch die Geschicke des Berliner Domchores. Friedrich Wilhelm von Redern war selbst als Komponist tätig. Zu seinen Arbeiten zählt neben Klavierwerken und Märschen auch die Oper „Christine, Königin von Schweden“.
Friedrich Wilhelm von Redern förderte in großzügiger Weise das Schaffen befreundeter Künstler. Die Komponisten Felix Mendelssohn- Bartholdy und Giacomo Meyerbeer zählten ebenso zu seinem Freundeskreis wie Goethe, Schlegel und die Gebrüder Humboldt. Im Schloss Görlsdorf, seinem ländlichen Wohnsitz unweit von Angermünde, waren zahlreiche Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit zu Gast. Der vom Landschaftsgestalter Peter Joseph Lenné gestaltete Görlsdorfer Park ist heute ein Kleinod der uckermärkischen Kulturlandschaft.
Für unsere Schule war es eine besondere Ehre, zur Namensgebung im Juli 2007 die Nachfahren des Grafen, Alexander Fürst zu Lynar Graf von Redern (1.v.re.) und Albrecht Fürst zu Oettingen-Spielberg (2.v.re.) begrüßen zu dürfen. Beide sind der Uckermärkischen Musik- und Kunstschule sehr verbunden.
Der Name „Friedrich Wilhelm von Redern“ ist für die Lehrer und Schüler unserer Schule Ansporn und Auftrag zugleich. Wir werden durch regelmäßige Aufführungen seiner Musik und die Dokumentation seines Schaffensweges das Erbe dieses großen Mannes der preußischen Kunstgeschichte lebendig halten.

